bAV beitragsfrei.

StartSeite

Muss ich auf bAV Beiträge in die Krankenversicherung zahlen?

Müssen für die BAV Pflege-, Renten- und Krankenversicherungs-Beiträge bezahlt werden?

Ich möchte für meine Mitarbeiter eine Betriebliche Altersvorsorge (bAV) installieren. Ich habe im Internet recherchiert und recht widersprüchliche Informationen über die Sozialversicherungsfreiheit von Direktversicherungen und Gehaltsumwandlung gelesen. muss ich nun ab 2009 Sozial-, Pflege und Krankenversicherungsbeiträge bezahlen oder nicht? Sofern die Zahlungen in der Ansparphase der bAV sozialabgabenfrei bleiben, würde sich diese Form der Vorsorge natürlich besser rechnen. Wenn aber jetzt eingezahlte Beiträge oder später die Arbeitgeber finanzierte Betriebsrente insbesondere mit Beiträgen in die Krankenversicherung belastet werden sollte, sinkt die Attraktivität der bAV erheblich. Gibt es dazu aktuelle Informationen aus verlässlicher Quelle, was der Stand der Dinge ist oder was die Bundesregierung diesbezüglich plant.
gesendet von: Blog Admin (07-09)

bAV sozialversicherungsfrei - keine Pflege & Renten Beiträge.

Arbeitnehmer, das Recht auf Bereitstellung Entgeltumwandlung.

Die Abschaffung der Sozialversicherungsfreiheit der bAV war immer wieder im Gespräch. Nach aktuellen Stand bleibt die bAV sozialversicherungsfrei, dass heißt, es brauchen auf die Beiträge der bAV keine Sozialabgaben wie der Renten-, Pflege und Krankenversicherungsbeitrag gezahlt werden. Somit bleibt die Betriebliche Altersvorsorge ein attraktiver Baustein für die Finanzierung des Altersruhestands. Ich empfehle aber beim Abschluss eines solchen Rahmenvertrages neben der Beratung durch den Versicherungsagenten oder Versicherungsmakler, immer auch fachkundige und unabhängige Drittberater zu konsultieren, um die Unbedenklichkeit des Vertrages zu prüfen. Direktversicherung und Gehaltsumwandlung ist ein komplexes Thema und birgt viel Potential für fehlerhafte Beratung. In dem Zusammenhang möchte ich auf die Pflicht der Vermittler hinweisen, Beratungsprotokolle anzufertigen. Der Verbraucher bzw. der Versicherungsnehmer sollte diese Pflicht kennen und auf eine formgerechte Dokumentation entsprechend der EU-Vermittler Richtlinie achten.
gesendet von: VersicherungsKontor (07-09)


Habe ich das mit der Entgeltumwandlung richtig verstanden? Ich verzichte als Arbeitnehmer auf die Auszahlung eines vorher vereinbarten Teil meines Gehalts, und der Lohnanteil wird dann in einen Art Altersrente eingezahlt. Auf die gezahlten bAV Beiträge brauch ich dann keine Sozialversicherungs-Beiträge zahlen? Also ist das quasi eine staatliche Förderung in Form von Verzicht auf Erhebung von Sozialversicherungs-Beiträgen. Habe ich als Angestellter einen Anspruch auf bAV? Kann ich von meinen Arbeitgeber verlangen, einen Teil meines Gehalts in eine solche Altersvorsorge-Versicherung einzuzahlen? Danke für eure Hilfe!
gesendet von: Dieter Bischhoff (07-09)


Hallo Dieter! Grundsätzlich ist der Arbeitgeber per Gesetz verpflichtet, die Durchführungsmöglichkeiten für eine Entgeltumwandlung bereit zu stellen. Völlig egal ob großes Unternehmen oder kleine Firma, unabhängig ob als Rahmenvertrag, Gruppenvertrag oder als individuelle Lösung für einen einzelnen Arbeitnehmer. Nur wissen viele Unternehmer und auch Arbeitnehmer davon nicht. Es herrscht auch wenig Aufklärung über die Vorteile einer bAV. Die Bundesregierung ging zum Zeitpunkt der Gesetzesvorlagen davon aus, das 90 Prozent der Arbeitnehmer der Privatwirtschaft die Vorteile der Entgeltumwandlung nutzen. Tatsächlich ist es zum derzeitigen Stand nur jeder zweite Arbeitnehmer. Da ist viel Nachholbedarf angesichts der permanent leeren Rentenkassen und immer heiß diskutierter Altersarmut.
gesendet von: Admin (07-09)