Gesetzliches Krankengeld.

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Gesetzliches Krankengeld für Selbständige.

Eine Kombination von Krankengeld und Krankentagegeld ist optimal.

Das gesetzliche Krankengeld steht den Selbständigen ab dem Sommer 2009 wieder zu. Es kostet völlig unabhängig vom Geschlecht und Alter des Versicherten maximal 22 Euro im Monat. Im Gegensatz zu einer privaten Krankentagegeldversicherung, braucht der Versicherte, der ein Krankengeld im Krankheitsfall aus der GKV bezieht, die Kassenbeiträge nicht weiter zu bezahlen. Dieser entscheidende Unterschied zur privaten Absicherung, kann im Leistungsfall eine monatliche Ersparnis von bis zu 570 Euro bedeuten. Für Selbständige mit einem hohen Einkommen macht es Sinn, das gesetzliche Tagegeld mit dem privaten Krankentagegeld zu kombinieren. Ab einen Bruttoeinkommen von ca. 3500 Euro werden so auf eine sinnvolle preiswerte Weise, die krankheitsbedingten Einkommensverluste kompensiert. Das gesetzliche Krankengeld über eine GKV kann das allein nicht leisten.
gesendet von: Blog Admin (07-09)

Wahltarife GKV oder private Krankentagegeldversicherung.

Private Krankentagegeldversicherungen sind nicht immer die beste Wahl.

Natürlich ist die private Krankentagegeldversicherung für Selbständige teurer, als das Krankengeld gesetzlich versicherter Selbstständiger. Aber auch gesetzlich versicherte haben die Möglichkeit, bei einem privaten Versicherer eine Krankentagegeldversicherung ergänzend abzuschließen. Private Tagegeld Policen sind vor allem für jüngere und noch völlig gesunde Menschen sinnvoll. Ein Krankengeld über die Wahltarife der Krankenkassen kann aber auch für junge Leute günstiger sein. Ein privat versichertes Krankentagegeld von 85 Euro ab dem 15. Krankheitstag kostet für einen 35-jährigen Mann monatlich zwischen 85 bis 140 Euro. Frauen zahlen unter gleichen Bedingungen generell etwas mehr. Ein Tagegeld über die gesetzliche Krankenkasse kostet bei der AOK Bayern sowohl für Männer als auch Frauen nur ca. 62 Euro im Monat.
gesendet von: Blog Admin (07-09)


Da hat Ulla Schmidt und ihr Team wieder über das Ziel hinaus geschossen. Erst streichen sie, dann reißen sie das Ruder wiederum. Vorher wurde den Selbstständigen doch bereits ein Krankengeld ab dem 43. Krankheitstag angeboten, sofern der Selbstständige den allgemeinen Beitragssatz leistete. Zudem konnte bei vielen Kassen mit erhöhten Beitragssatz früher beginnende Krankengelder versichert werden. Wenn die Korrektur der Gesetze durch ist, muss die GKV Selbstständige auf deren Wunsch rückwirkend zum 01. Januar 09 mit den allgemeinen Beitragssatz versichern. Im allgemeinen Kassenbeitrag von 15,5 Prozent des Einkommens, fällt dann ein Anteil von 0,6 Prozent auf den Anspruch o.g. Krankengeld ab 43. Tag der Krankheit. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen des Selbständigen und ist auf maximal 85 Euro pro Tag begrenzt.
gesendet von: Marko Hess (07-09)


Es sei noch erwähnt, dass es bei den meisten gesetzlichen Kassen eine Wartezeit gibt. Das heißt, der Versicherte kann das Krankengeld frühestens drei bis vier Monate nach Abschluss der Leistungen erstmalig in Anspruch nehmen. Bei einigen wenigen gesetzlichen Kassen beträgt die Wartezeit sogar ein halbes Jahr. Die Bezugsdauer ist auf 78 Wochen innerhalb drei Jahre beschränkt. Einige Wahltarife zahlen innerhalb von drei Jahren nur 360 Tage Krankengeld. Also immer gut vergleichen!
gesendet von: VersicherungsKontor (07-09)