Pflege Versicherung.

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Pflegekosten Tarife,
Pflegekostenversicherungen ersetzen nicht alle Aufwendungen.

Die unterschiedlichen Pflegekosten Tarife sind nur sehr schwer vergleichbar.

Der Vergleich der Pflegekostenversicherungen ist nicht einfach. Die Pflegekosten-Tarife sollen die durch die gesetzlichen Pflegepflicht-Versicherungen nicht gedeckten Kosten bei einen Pflegefall versichern. Die Tarife der verschiedenen Anbieter zu vergleichen, ist für den Laien nahezu unmöglich. Deckungskonzept und Erstattungspraxis unterschieden sich im erheblichen Maße. Die Kosten der Pflege werden nur bis zu einem bestimmten Höchstsatz erstattet. Dieser absolute oder prozentuale Höchstbetrag orientiert sich an den regelmäßig ermittelten durchschnittlichen Pflegekosten in Deutschland. Die Leistungen der Pflegekosten Tarife sind in der Regel zweckgebunden und die tatsächliche Höhe der Pflege-Aufwendungen sind dem Versicherer nachzuweisen. Das wird bei einer Pflege durch Angehörige in Praxis keinesfalls einfach sein. Zudem unterscheiden die Anbieter von Pflegekostenversicherungen bei der Höhe der Erstattungen, ob die Behandlung von professionellen Pflegekräften stationär, teilstationär oder ambulant erfolgt bzw. die Pflege von Angehörigen in den eigenen vier Wänden geleistet wird. Eine exakte Vergleichbarkeit von erbrachten Pflegeleistungen ist praktisch ebenso schwer machbar, wie ein Vergleich der tatsächlichen Erstattungspraktiken der jeweiligen Pflege-Versicherer.
gesendet von: Blog Admin (07-09)

Pflegekosten-Versicherungen zahlen nur zweckgebunden.

Nebenleistungen sind in den Pflegekosten Tarifen oft nicht enthalten.

Größter Nachteil der Pflegetarife, die Zahlungen der Pflegekostenversicherungen werden zweckgebunden und nicht zur freien Verfügung geleistet. Wichtige und notwendige erstattungswürdige Nebenleistungen, die durch einen Pflegefall ganz zwangsläufig entstehen, werden durch die Pflegetarife selten erstattet. Dem Missstand könnte eine ergänzende Zahlung eines pauschalen Pflegetagegeldes gerecht werden. Die übliche Fortzahlung der Beiträge nach Renteneintritt ist ebenfalls nicht akzeptabel. Viele Pflegekostenversicherungen erheben sogar noch Beitragszahlungen, wenn die Pflegebedürftigkeit bereits vorliegt. Die Option einer Beitragsfreistellung ist mir nur bei wenigen Pflegeversicherungen bekannt, jedoch wird die in den Versicherungs-Bedingungen eingeräumte Beitragsbefreiung erst ab Eintritt der dritten Pflegestufe möglich. In Folge des neuen Antidiskrimierungsgesetzes sind die Versicherer verpflichtet, keinen Beschränkungen für höhere Eintrittsalter festzulegen. Dennoch sind Rechenprogramme und Angebotssoftware oft im Eintrittsalter beschränkt und entsprechende Angebote für Versicherungsschutz bei höheren Eintrittsalter sind nur auf konkrete Anfrage möglich. Pflegekosten Tarife können aber bereits ab Geburt und vielfach auch ohne Wartezeit abgeschlossen werden.
gesendet von: Blog Admin (07-09)


Die Staffelung bei der gesetzlichen Pflegeversicherungen und die daraus resultierenden Leistungserhöhungen zu den Stichtagen 01. Januar 2010 und 2012 komplizieren den Tarif Dschungel ebenfalls. So wird bei dem EHP Tarif der Axa die Erstattung von technischen Hilfsmitteln neben der Art der Pflege (ambulant oder teilstationär) auch von dem Jahr der Leistung abhängig gemacht. Je nach Tarifmodell sind zwischen zehn und 150 Prozent der gesetzlichen Leistungen erstattungsfähig. Die Versicherung reicht von den Kosten für häusliche Pflege durch professionelle Kräfte, über Pflegekosten für teilstationäre Pflegeleistungen bis zu einem Pflegegeld für häusliche Pflegeleistungen durch Angehörige und ehrenamtliche Helfer. Für eine vollstationäre Pflege muss die Pflegeversicherung bei der Axa mit den Tarif ESP ergänzt werden.
gesendet von: M. Hoffmann (07-09)


Eine Definition, wann ein Pflegefall vorliegt und in welcher Höhe Leistungen erfolgen, wird bei den meisten Pflegekosten Tarifen an den Regelungen und Einstufungen des Sozialgesetzbuches (SGB) festgemacht. Es werden also generell nur Leistungen fällig, wenn eine Pflegestufe im Sinne das Gesetzgebers vorliegt. Bei einer nicht seltenen Alters-Demenz besteht oft keine Leistungspflicht. Für derartige Fälle bieten einige Versicherer einen Pflegekostenzusatz als vorgezogenes Betreuungsgeld für Demenz Kranke ab mittleren Grad. Die Pflegebedürftigkeit kann in solchen Fällen durch ein ärztliches Attest nachweisen werden.
gesendet von: VersicherungsKontor (07-09)