GKV Höchstbeitrag.

StartSeite

Höchstbeitrag Gesetzliche Krankenversicherung 2010 / 2011.

GKV Höchstbeitrag für die gesetzlichen Krankenkassen 2010 & 2011.

Hallo Versicherungs-Blogger! Ich spiele mit dem Gedanken meine gesetzliche Krankenkasse zu kündigen, weil ich durch Gehaltserhöhungen über den GKV Höchstbeitrag gekommen bin und somit künftig freiwillig gesetzlich krankenversichert sein werde. Kennt jemand schon die aktuellen GKV Pflichtversicherungsgrenzen für das Jahr 2010? Was muss ich bei der Wahl des richtigen PKV Anbieter beachten? Hat jemand von euch positive oder negative Erfahrungen mit privaten Krankenversicherungen gemacht? Ich will mich in den kommenden Wochen für einen Versicherer entscheiden. Bei den Gesundheitsfragen dürfte es keinerlei Probleme geben. Ich bin gesund und habe schon ewig kein Arzt oder Krankenhaus gesehen. Freue mich auf euer Feedback!
gesendet von: Gaston (10-09)

Pflichtversicherungs- & Beitragsbemessungsgrenze GKV.

Ab Januar 2010 & 2011 gelten für die GkV neue Pflichtversicherungsgrenze.

Hallo Gaston! Die Pflichtversicherungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung wird ab Januar 2010 49.950,- Euro brutto pro Jahr betragen. Außer den Überstunden werden alle regelmäßig erzielten Einkünfte für die Berechnung heran gezogen. Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgelder werden also bei der Festlegung versicherungspflichtigen Einkommen mit einbezogen. Der neue Höchstbeitrag für die Sozialversicherungen wurde im Oktober 2009 vom Bundeskabinett verabschiedet. Das erklärt, warum ich erst jetzt dein Posting beantworten kann. Der neue GKV Höchstbeitrag für 2010 gilt aber noch vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung des Bundesrats. Dürfte aber nur eine Formsache sein, wird sich also vermutlich nichts an der steigenden Pflichtversicherungsgrenze ändern. Hier noch mal die Entwicklung Beitragsbemessungs- und Pflichtversicherungsgrenze der letzten Jahre im Überblick:


GKV Pflichtversicherungsgrenze 2008
48.150,- Euro brutto Jahres-Einkommen (monatlich 4.012,50 Euro)
GKV Pflichtversicherungsgrenze 2009
48.600,- Euro brutto Jahres-Einkommen (monatlich 4.050,00 Euro)
GKV Pflichtversicherungsgrenze 2010
49.950.- Euro brutto Jahres-Einkommen (monatlich 4.162,50 Euro)
GKV Pflichtversicherungsgrenze 2011
49.500.- Euro brutto Jahres-Einkommen (monatlich 4.125,50 Euro)

GKV Beitragsbemessungsgrenze 2008
43.200,- Euro brutto Jahres-Einkommen (monatlich 3.600,00 Euro)
GKV Beitragsbemessungsgrenze 2009
44.100,- Euro brutto Jahres-Einkommen (monatlich 3.675,00 Euro)
GKV Beitragsbemessungsgrenze 2010
45.000,- Euro brutto Jahres-Einkommen (monatlich 3.750,00 Euro)
GKV Beitragsbemessungsgrenze 2011
44.550,- Euro brutto Jahres-Einkommen (monatlich 3.712,50 Euro)

GKV Höchstbeitrag 2008
bei einem durchschnittlichen Kassenbeitrag 14,8 % ~ 534 Euro
GKV Höchstbeitrag 2009
bei einem durchschnittlichen Kassenbeitrag 15,5 % ~ 570 Euro
GKV Höchstbeitrag 2010
bei einem durchschnittlichen Kassenbeitrag 14,9 % ~ 559 Euro
GKV Höchstbeitrag 2011
bei einem durchschnittlichen Kassenbeitrag 15,5 % ~ 575 Euro


Dabei ist eine wichtige Änderung hinzugekommen, auf die ich an dieser Stelle noch einmal hinweisen möchte: Bisher konnten versicherungspflichtige Angestellte nur in die PKV wechseln, wenn sie mit ihren Brutto Jahreseinkommen in den letzten aufeinanderfolgenden drei Kalenderjahren über den jeweiligen Pflichtgrenzen lagen. Zum November 2009 soll diese Drei-Jahres-Regel aber wegfallen, so das man nur noch ein Jahr mit seinem Einkommen über die Beitrags Pflichtgrenzen liegen muss. Das erleichtert natürlich für viele den Wechsel von der GKV in die PKV. 2011 wurde der Arbeitgeberanteil eingefroren. Der Arbeitgeber finanziert 7,3 Prozent der GKV Beiträge, die Arbeitnehmer haben 8,2 Prozent der Kassenbeiträge zu tragen.
gesendet von: Blog Admin (11-09) aktualisiert (06-11)


Hallo Gaston! Neben den Vergleich von Preis und Leistung sind bei der PKV vor allem stabile Tarife wichtig. Was nützt dir ein unschlagbarer Monatsbeitrag, wenn dir in den Folgejahren ständig Beitragssteigerungen in das Haus flattern? Das passiert in der Regel bei sehr jungen Tarifen, die auf Grund noch geringer Anzahl von Versicherten recht instabil sind oder sehr alten Tarifen, wo defakto kaum noch neue Versicherungsnehmer "nachwachsen" Also lieber bewährte und relativ stabile Tarife wählen, die vielleicht ein wenig teurer sind, aber dafür mehr Preisstabilität bieten. So etwas kann man als Laie natürlich nur sehr schwer beurteilen. Deshalb solltest du dich von einen Profi beraten lassen, den du vertrauen kannst. Finger weg von undurchsichtigen Online Angeboten. Lass dich von einem soliden Versicherungsmakler ausführlich beraten. Eine falsche Beratung kann dir bei der Krankenversicherung sehr teuer werden. Pauschale Empfehlungen wären hier vollkommen fehl am Platz.
gesendet von: Marko (12-09)