Wechsel GKV zur PKV.

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Wegfall der GKV drei Jahres Regel für Angestellte.

Die alte drei Jahres Pflichtgrenzen Regel fällt weg.

Hallo Leute! Ich bin bis jetzt gesetzlich krankenversichert und habe gehört, dass die seit 2007 geltende drei Jahres Regel für Angestellte beim Wechsel von der GKV in die PKV weggefallen ist. Bisher mussten doch ich als Angestellte mindestens drei Jahre ununterbrochen über die Pflichtgrenze verdienen, um in eine private Krankenversicherung wechseln zu können. Hatte ich also nur einen Jahr ein geringeres Einkommen, machte mir die Drei-Jahres-Regel den Wechsel in die PKV unmöglich, zumal die Pflichtgrenzen regelmäßig angehoben werden. Ausnahmen gab es nur für die Berufseinsteiger, die mit einem Gehalt über der gesetzlichen Beitragsbemessungsgrenze von Beginn an privat versichern konnten. Sind diese neuen Regeln schon beschlossen oder müssen wir noch warten?
gesendet von: Regina (12-09)

GKV Wechsel nach einem Jahr Pflichtgrenzen Überschreitung.

Wechsel der GKV ist nach einem Jahr Pflichtgrenzen Überschreitung möglich.

Nach meinen Informationen wurde der Wegfall der 3 Jahres-Regel für Angestellte zum 01.11.2009 festgelegt. Das muss von der neuen Regierung natürlich noch in formale Gesetzte gegossen werden. Die Kündigung der GKV und ein Wechsel in eine PKV freier Wahl wird damit erheblich erleichtert, sollte aber dennoch sehr gut überlegt werde. Die kostenlose Mitversicherung von Kindern und nicht erwerbsfähige Ehepartner ist vor wie nach das beste Argument für die gesetzliche Krankenversicherung. Gesetzlich Versicherte müssen auch keine Vorleistung beim Arzt erbringen. Bei der GKV ist sinkendes Einkommen auch mit einer sinkenden Beitragsbelastung verbunden, ohne das sich der Leistungsumfang der Krankenversicherung verändert. Wer eine Familie mit Kindern gründen möchte, für den sollte auch der volle unentgeltliche Versicherungsschutz für die Mutterzeit und Elternzeit eine wichtige Entscheidungshilfe sein. Wer dennoch als Angestellter einen Wechsel in die PKV plant, kann künftig bereits nach einmaligem Überschreiten der Jahres-Beitragsentgeltgrenze die GKV zum Jahreswechsel kündigen. Beim Überschreiten der Pflichtversicherungsgrenze melden die Arbeitgeber der Krankenkasse, dass die betreffenden Angestellten im neuen Versicherungsjahr als freiwillig gesetzlich versicherte Arbeitnehmer gelten. Dieser Status berechtigt die Versicherten zur Kündigung der GKV zum 01.01. des neuen Versicherungs-Kalenderjahres.
gesendet von: Blog Admin (12-09)


Ich würde mir den Wechsel von der GKV in die PKV gut überlegen. Die aktuellen gesetzlichen Veränderungen haben wieder zu deutlichen Erhöhungen der Beiträge privater Krankenversicherungen geführt. Die gestiegenen Kosten im Zusammenhang mit der Einführung der Pflichtversicherung sowie den Gesundheitsfonds werden durch die privaten Versicherer einfach auf Summe aller Beitragszahler umgelegt. Das hat aktuell zu PKV Beitragsanpassungen von ca. 15 bis 20 Prozent geführt. Das kann für den privat Versicherten also mal 50 Euro monatlicher Mehrbetrag bedeuten. Ich glaube in dem Zusammenhang nicht an Beitragssenkungen für die Zukunft. Wer heute Geld spart zahlt künftig drauf.
gesendet von: VersicherungsKontor (12-09)