ZÜRS Gefährdungsklassen.

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Wohngebäudeversicherungen,
Elementarschadenrisiko - ZÜRS Gefährdungsklassen-Übersicht.

Wohngebäudeversicherung für Hochwasser Elementarschäden.

Das Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) bedeutet für viele Hausbesitzer Auschluss von Elementarschäden die durch Hochwasser verursacht werden. Seit August 2001 können die Versicherer mit der ZÜRS Gefährdungsklassen-Übersicht für nahezu jede Adresse in Deutschland das Gefährdungsrisiko für Überschwemmungen und Wasserrückstau durch heftige Regenfälle abrufen. Das Elementarschaden Risiko wird in vier Gefahrenklassen eingeteilt. Die geringste Gefährdungsklasse GK1 geht von einem Überschwemmungsrisiko von weniger als einmal in 50 Jahren aus. Bei Wohngebäuden in der Gefährdungsklasse GK3 geht das ZÜRS Programm von wenigstens einem Hochwasser in 10 Jahren aus. In den höchsten Gefährdungsklassen verweigern viele der Wohngebäudeversicherungen die Deckung für die genannten Elementarrisiken. Das ist für betroffene Hausbesitzer bitter. Selbst Häuser ohne Keller, die vom Höhenniveau der Bodenplatte wenig gefährdet sind, werden ohne individuelle Bewertung pauschal abgelehnt. Sinnvoller wären sicherlich risikoabhängige Zuschläge oder bauliche Auflagen zum Schutz vor Rückstau oder Überschwemmung in Folge von Starkregen.
gesendet von: Blog Admin (07-09)

Hochwasser und Überschwemmungszonen für Wohngebäude.

Elementarschaden Risiko Wohngebäude Versicherungen.

Hallo und Danke für den aufschlussreichen Beitrag. Ich bin quasi auch ein "Opfer" vom ZÜRS Programm. Meine Versicherung hat diese Elementarschäden wegen zu hoher Gefährdungsklasse abgelehnt, obwohl bei mir nachweislich eine Überschwemmung sehr unwahrscheinlich ist. Auch höfliche Anfragen bei anderen Gebäudeversicherungen für mein neu gebautes Einfamilienhaus - Ohne Keller! - wurden negativ beantwortet. Ich muss also mit dem Elementarschadenrisiko Hochwasser und Rückstau leben. Ich habe aber bemerkt, das die Risiko Gebiete entlang den Flüssen und Bächen in den letzten Wochen neu vermessen wurden. Auf meine Anfrage wurde mir gesagt, dass es mit diesen Überschwemmungszonen zusammenhängt. Bleibt also zu hoffen, dass die Datenlage präziser wird und vielleicht die ein oder anderen Gebäude evtl. mit entsprechenden Auflagen oder Zuschlägen wieder versicherbar werden. Werden in ein paar Jahren einfach nochmal anfragen. Schöne Grüße!
gesendet von: Dietmar (10-09)